Kurt Roth-Fauchère

Suche nach dem was jenseits der gewöhnlichen Welt ist, jenseits der Symbole, Wörter, Bilder und Vorstellungen, die hier nur hilflose Zeiger auf etwas anderes sind als das, worauf sie gewöhnlich zeigen. Ich verstehe sie erst, wenn ich den Weg bis zu ihnen zurückgelegt habe, erkenne dann, worauf sie wirklich zu zeigen versuchen, erkenne dann meinen bisherigen Weg, einer von den unendlich vielen möglichen… die doch alle auf eine geheimnisvolle Weise gleich sind.

All die Wegmarken hier enthalten keine Wahrheiten, es gibt hier nichts zu verstehen. Es sind nur Punkte, die mich aufmerken lassen, öffnen, helfen in unmittelbaren Kontakt mit der primären Realität zu kommen, dem Unerkannten, Namenlosen weit jenseits meiner Vorstellung. Darum geht es, um den unmittelbaren Kontakt.

Die Meditationen, Geschichten und Gedanken hier sind Bilder – nur nicht gemalt sondern gesprochen oder geschrieben – und wie diese haben sie einen Lebenszyklus. Sie werden geboren, kommen in dein Bewusstsein… leben in dir, transformieren dich dabei und werden transformiert… verblassen schliesslich und sterben. Wenige leben über dich hinaus, manchmal viele viele Generationen. Die meisten vergehen aber rasch, sind aufgebraucht. Nutze sie sorgfältig um auf dem Weg voranzukommen.

Meditationen

Wie bei den Ausgangspunkten versuche ich auch hier eine Situation zu schaffen aus der heraus sich deine stille Meditation entfalten kann, immer den Kontakt mit der primären Realität suchend. Wenn meditieren für dich neu ist, zumindest diese Art hier, dann solltest du mit den Ausgangspunkten beginnen.

Tod – Auferstehung
22. Januar 2023

Dies ist eine starke Meditation, die du nur machen solltest, wenn du selber stark bist, und dich mit dir selbst konfrontieren willst. Mache sie bitte nicht, wenn du gerade unsicher, gar verzweifelt bist. (Nach dem ersten grossen Gong gibt es eine lange Pause bevor die Führung noch einmal ein kurzes Stück weiter geht.)

Geschichten

Wüste – Ozean
28. Januar 2023

Wir lebten in der Wüste, kannten nur unser Land mit dem trockenen Sand und den rauen Steinen, den windgepeitschten trockenen Sträuchern und dem Wind, dem Sturm, der den Sand treibt